Covid-Kids-Studie (Teil 1)
Wieso viele Kinder unzufrieden mit dem Homeschooling waren
Die Uni.lu-Studie „Covid-Kids“ hat die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Kinder und Jugendliche analysiert und nun erste Resultate vorgestellt. Im Zentrum der Studie stehen das Wohlbefinden der Kinder im Alltag mit Covid-19 sowie die Frage, welchen Einfluss dies auf die Schulen und das Lernen hat. In einem ersten Teil berichten uns drei Forscher, die am Projekt beteiligt sind, über die Ergebnisse zum Thema „Erziehung“ in der Pandemie.
Die Studie „Covid-Kids“ analysiert unter anderem die Situation des Homeschoolings im Lockdown Foto: dpa/Karl-Josef Hildenbrand
Welche Auswirkungen hat die Corona-Krise auf Kinder und Jugendliche? Was denken sie? Was sind ihre größten Ängste und Wünsche? Wie haben sie das Homeschooling erlebt? Was hat nicht so gut geklappt? Die Antworten auf diese und andere Fragen sind Gegenstand der Studie „Covid-Kids“ der Uni Luxemburg. Drei Forscher, die das Projekt initiiert haben, stellen dem Tageblatt die ersten Resultate zum Thema Lernen zu Hause vor. Projektleiterin Claudine Kirsch (Universität Luxemburg) ist zuständig für den Bereich Erziehung, Pascale Engel de Abreu (Universität Luxemburg) für den Bereich Psychologie und der Kindheitsforscher Sascha Neumann (Universität Tübingen) für die soziologischen Aspekte.