Datenklau

Von Allergietest bis Zika-Virus – Diese Ketterthill-Daten könnten geklaut worden sein

Das Luxemburger Labor Ketterthill könnte Opfer eines Datenklaus gewesen sein: Bei einem Subunternehmen ist es zu einem riesigen Datendiebstahl gekommen. Insgesamt sind möglicherweise Millionen von Patienten betroffen. Wie viele Luxemburger Daten darunter sind, ist unklar. Ketterthill selbst schweigt. 

Welche Datensätze genau gestohlen wurden, ist derzeit noch nicht bekannt

Welche Datensätze genau gestohlen wurden, ist derzeit noch nicht bekannt Symbolfoto: dpa/Marijan Murat

„Im Interesse der Transparenz gegenüber unseren Patienten haben wir beschlossen, diese Informationen weiterzugeben“ – das schrieb das Labor Ketterthill am vergangenen Freitag auf seiner Webseite. Und diese Informationen sind brisant. Laut Ketterthill ist es beim Partnerlabor Cerba in Frankreich zu einem Datendiebstahl gekommen. „Bestimmte biologische Verfahren, die von Ketterthill zwischen dem 1. Januar 2017 und dem 24. Juni 2021 an Cerba vergeben wurden, können von diesem Vorfall betroffen sein.“ Allein: An dieser Stelle endet die Transparenz der Luxemburger Firma. Um welche Daten genau es sich handelt und wie viele Menschen betroffen sind: unbekannt. Trotz mehrmaliger Anfragen des Tageblatts schweigt Ketterthill zu dem Thema.

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