Chamber-Debatte

Ja zum Schutz historischer Bausubstanz, nein zur Hauptforderung

Der Konsens war durchaus gegeben. Luxemburg hat ein Problem mit dem Schutz seiner historischen Bausubstanz. Während der öffentlichen Debatte über die Petition 1638 verwiesen die Parlamentarier in erster Linie auf das neue Gesetz zum Denkmalschutz, das sich auf dem Instanzenweg befindet. Die zuständige Ministerin Sam Tanson („déi gréng“) erteilte der Hauptforderung der Petenten allerdings eine Absage. 

Die Mitinitiatoren der Petition 1638 (v.l.n.r.):  Peter Kleijnenburg, Karin Waringo und Sandra Latanik

Die Mitinitiatoren der Petition 1638 (v.l.n.r.):  Peter Kleijnenburg, Karin Waringo und Sandra Latanik Foto: Editpress/Julien Garroy

Das Interesse der Deputierten an der öffentlichen Debatte zum Schutz historischer Bausubstanz in Luxemburg hielt sich augenscheinlich in Grenzen, war die „Ausweich-Chamber“ im Cercle-Gebäude am Mittwochmorgen doch eher spärlich besetzt. Die Anwesenden waren sich allerdings einig über die Wichtigkeit der Frage in Zeiten des ungebrochenen Baubooms. Dabei machte Nancy Kemp-Arendt (CSV), Präsidentin der Petitionskommission, zum Auftakt auf einen doch bemerkenswerten Aspekt der Petition aufmerksam: Unter den fünf Petenten sind ein Niederländer, eine Polin und eine Russin. „Das zeigt, dass das Thema viele bewegt. Jedenfalls lohnt sich der Kampf, egal woher man kommt“, so Kemp-Arendt.  

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Vor dem Nationalkongress

Problemableiter DP: Liberale schweben (noch) über dem Umfragetief der CSV