Corona

Auch in Luxemburgs Gefängnissen werden Insassen und Wärter nach Alter und Vulnerabilität geimpft

Die „Santé“ hat nicht vor, die Gefängnisinsassen und -wärter außerhalb ihrer vorgesehenen Kategorien zu impfen. Das hat Gesundheitsministerin Paulette Lenert am Montagmorgen während einer Pressekonferenz mitgeteilt. Der Verband „eran, eraus … an elo?“ hatte am Sonntagabend in einer Pressemitteilung gefordert, die Insassen und Wärter in die ersten beiden Impfphasen einzubinden.

In der Justizvollzugsanstalt Schrassig befinden sich derzeit rund 520 Insassen

In der Justizvollzugsanstalt Schrassig befinden sich derzeit rund 520 Insassen Foto: Editpress-Archiv/Alain Rischard

„Wir fordern, dass Gefängniswärter und -insassen während der beiden ersten Phasen der Impfkampagne geimpft werden“, schreibt der Verband „eran, eraus … an elo?“, der sich für die Häftlinge in Luxemburg einsetzt. Gesundheitsministerin Paulette Lenert hat am Montagmorgen während einer Pressekonferenz alle sechs geplanten Impfphasen präsentiert – und gesagt, dass auch die Insassen und Wärter nach Alter und Vulnerabilität kategorisiert werden. Die Regierung sei momentan noch dabei, die logistische Umsetzung der Impfungen im Gefängnis auszuarbeiten.

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