Airline

Dramatische Turbulenzen: Bei Luxair sollen 600 Arbeitsplätze abgebaut werden

Die Krise in der Luftfahrt, bedingt durch die Corona-Pandemie und die damit verbundene nachlassende Reisetätigkeit, hat für das Unternehmen Luxair dramatischere Ausmaße angenommen als ursprünglich angenommen. Während der dritten Luftfahrt-Tripartite verabredeten Direktion, Regierung und Gewerkschaften am Mittwoch eine prinzipielle Vereinbarung. Vorgesehen ist ein Abbau von 600 Stellen – doch zu Entlassungen soll es nicht kommen.

Luxair-Generaldirektor Gilles Feith sagt unter anderem höhere Flugpreise für die Zukunft voraus. Er hofft auf das Vertrauen der Passagiere in die Gesellschaft. 

Luxair-Generaldirektor Gilles Feith sagt unter anderem höhere Flugpreise für die Zukunft voraus. Er hofft auf das Vertrauen der Passagiere in die Gesellschaft.  Foto: Editpress/Alain Rischard

Luxair befinde sich derzeit in einer schwierigen Lage – so soll die Situation noch schlechter sein als jüngst vorhergesagt. Die Menschen seien angesichts der Corona-Pandemie sehr vorsichtig geworden und würden kaum reisen, so Transportminister François Bausch im Anschluss an die Tripartite-Sitzung, bei der er neben Arbeitsminister Dan Kersch und Finanzminister Pierre Gramegna die Regierung vertreten hatte. Gemeinsam mit den Gewerkschaften OGBL und LCGB sei ein prinzipielles Abkommen gefunden worden, bei dem der Staat seine Verantwortung übernehme und viel Geld in die Hand nehme, um eine sozialverträgliche Lösung zu ermöglichen.

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