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Naturschutzgebiet „Giele Botter“

Naturschutzgebiet „Giele Botter“

Foto: Editpress/Didier Sylvestre

Ein alter Tagebau, Paradies für Wanderer, Spaziergänger und Jogger, so war es einmal. Doch seit der Pandemie sind hier die ruhigen Zeiten vorbei. Gerade jetzt suchen viele Leute, ob Jung oder Alt, hier einen Platz, um ruhig und in Sicherheit mit Abstand wegen Ansteckungsgefahr spazieren zu gehen. Obwohl Verbotsschilder jeder Art darauf hinweisen, dass es für Mountainbiker hier verboten ist, zu fahren, trifft man deren immer mehr, auch Gruppen aus dem Ausland sind keine Seltenheit.

Eine Klingel am Fahrrad, um zu warnen, braucht man nicht, der Wanderer oder Spaziergänger wird einfach angebrüllt und fast angespuckt – „weg, weg“ oder „aus dem Weg“, obwohl dies meistens auf den schmalen Wegen nicht möglich ist. So wird sich dann einfach vorbeigedrückt, selbstverständlich ohne Maske, man braucht ja heutzutage auch nicht mehr bei Roter Ampel oder Stoppschild mit dem Rad stehenzubleiben. Wurden hier früher Kontrollen von Zoll und Polizei durchgeführt, geschieht hier absolut nichts mehr, denn welcher Ordnungshüter will sich schon mit dem Polizeiminister und Fahrradminister anlegen?

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