Kommentar

Luxemburgs Abstieg im Fed Cup: Es kam, wie es kommen musste

Eléonora Molinaro und Co. kämpften nach ihren Möglichkeiten

Eléonora Molinaro und Co. kämpften nach ihren Möglichkeiten Foto: Marcel Nickels

Die Euphorie im Luxemburger Lager wurde gleich am ersten Wettbewerbstag gebremst. Der krankheitsbedingte Ausfall von Mandy Minella war quasi gleichbedeutend damit, dass die Fed-Cup-Damen den Traum vom Play-off-Spiel zur Weltgruppe begraben konnten. Auch der Klassenerhalt war damit stark gefährdet. Das Unausweichliche traf letztendlich auch ein: Luxemburg musste absteigen. Doch die FLT-Damen steckten diesen Rückschlag eigentlich gut weg. Eléonora Molinaro, die Zukunft des luxemburgischen Damentennis, kam gut mit ihrer Rolle als neue Nummer eins klar. Die 19-Jährige wuchs in den beiden Gruppenspielen über sich hinaus und feierte ihren bisher größten Einzelerfolg, indem sie die Weltranglisten-82. zu Fall brachte. Molinaro sagt selbst, dass sie gut mit dieser Situation – und dem Druck – umgehen  konnte. Ein persönlicher Erfolg in der kollektiven Enttäuschung. 

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