Lyrik

Ein grünes Elysium: „Gesang eines womöglich ausgestorbenen Wesens“ von Marianne Jungmaier

Von andachtsvoller Anmut sind die Gedichte in Marianne Jungmaiers neuem Band „Gesang eines womöglich ausgestorbenen Wesens“. Hier finden in 19 Texten Mensch und Natur zueinander.

Lyrikerin Marianne Jungmaier

Lyrikerin Marianne Jungmaier Foto: Walter Pobaschnig

Bäume – sie treten in Marianne Jungmaiers neuem Gedichtband „Gesang eines womöglichen ausgestorbenen Wesens“ als wohlmeinende Beschützer und treue Wegbegleiter in Erscheinung, als Wissenspeicher, Hüter der Erinnerung und weise, zauberische Alte, die sich turmhoch in den Himmel schrauben und zugleich mit ihren Wurzeln in den Boden, in die tiefen Schichten der Geschichte und des Ichs dringen. So lauten gleich die ersten Verse des Anfangsgedichts: „[A]lte Eichen sind die Punkte / in meinem Koordinatensystem / mein Zuhause / verteilt über ein ganzes Tal / Rückkehrmöglichkeiten und Wurzelgräber“.

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