Alain spannt den Bogen
Von Mahler zu Strawinsky: Drei Konzerte durchmessen den Wandel
Drei Konzerte, drei Mal Wandel: Was bei Mahler den Übergang vom Tod zum ewigen Leben und bei Strawinsky das heidnisch-rituelle Frühlingsopfer zu Ehren der Erde darstellt, ist bei Beethoven die frühlingshafte Leichtigkeit – der Beginn eines neuen Lebenszyklus.
Auf dem besten Weg, ein Stardirigent zu werden: Tugan Sokhiev Foto: Inês Rebelo de Andrade
Dieses Konzert war eigentlich vorbestimmt, ein Höhepunkt der diesjährigen Spielzeit zu werden. Mahlers Zweite, mit einem sich momentan in Bestform befindenden Luxembourg Philharmonic, dem wunderbaren Tugan Sokhiev am Pult, sowie der Wiener Singakademie und den Solistinnen Louise Alder, Sopran, und Okka von der Damerau, das musste doch einfach gut werden. Wurde es aber nicht.