Nach iranischem Angriff

Xavier Bettel appelliert, die Situation im Nahen Osten zu deeskalieren

„Wir brauchen Diplomatie und keine Kettenreaktion von Racheakten“, sagte Bettel am Mittwochmorgen

„Wir brauchen Diplomatie und keine Kettenreaktion von Racheakten“, sagte Bettel am Mittwochmorgen Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Der Luxemburger Außenminister Xavier Bettel (DP) verurteilt sowohl den iranischen Raketenangriff auf Israel als auch die israelische Bodenoffensive im Südlibanon. Das hat er gegenüber dem Radiosender 100,7 am Mittwochmorgen mitgeteilt. Die Lage vor Ort drohe weiter zu eskalieren.

Bettel äußerte Bedenken hinsichtlich möglicher Kollateralschäden. Auch wenn man es mit einem äußerst gefährlichen Gegner zu tun habe, würden unbeteiligte Menschen wie die Zivilbevölkerung darunter leiden. Die Bodenoffensiven könnten die Situation zusätzlich verschärfen. Zudem sagt Bettel, dass man vor Kurzem noch die Hoffnung hatte, der neue iranische Präsident würde moderater auftreten. Es sei nun deutlich geworden, dass Teheran terroristische Organisationen verteidige: „Da sieht man ja gut, woran man mit dem neuen iranischen Präsidenten ist, während manche dachten, es würde sich eine andere Situation ergeben“, so Bettel.

„Daher ein klarer Appell an alle Seiten, dass eine Deeskalation notwendig ist. Wir brauchen Deeskalation, wir brauchen Diplomatie und keine Kettenreaktion von Racheakten“, sagt Bettel.

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