Logement
Wohnungskrise in Luxemburg: Wenn Familien mit Kindern im Hotel leben müssen
Steigende Mieten und fehlender Wohnraum treiben immer mehr Menschen in Luxemburg in eine prekäre Lage. Einige müssen sogar in Hotels untergebracht werden. Eine Petition fordert nun ein Anmelderecht in Hotels und auf Campingplätzen. Den Betroffenen hilft das allerdings nur bedingt, für einige wird die Situation zur existenziellen Belastungsprobe.
Wohnen in der Krise: Steigende Mieten zwingen immer mehr Menschen in Luxemburg in Hotels und auf Campingplätze Grafik: Tageblatt/Kim Kieffer
Die Wohnungsnot in Luxemburg ist groß. Sogar so groß, dass Menschen, Alleinstehende, Familien oder Alleinerziehende in Hotels untergebracht werden müssen. Da sich sehr viele Menschen die Miete für eine Wohnung nicht mehr leisten können, fordert eine laufende Petition das Recht auf eine offizielle Anmeldung in Hotels oder auf Campingplätzen. Derzeit ist eine solche Anmeldung nicht erlaubt, was bedeutet, dass Betroffene riskieren, ihre offizielle Adresse zu verlieren. Ohne feste Adresse droht ihnen der Verlust von Kindergeld oder anderen Sozialleistungen, was ihre Lage zusätzlich verschärft. Aus Angst oder aus Scham wollten die Menschen, mit denen wir gesprochen haben, lieber nicht im Artikel erwähnt werden.