Schrebergärten in Esch

Vorübergehende Lösung für Wasserproblem gefunden

Krimineller Vandalismus und langjähriges Ignorieren der Verhaltensregeln hatte die Stadt Esch Ende Juni  dazu veranlasst, den Schrebergärten „Schneier“ und „Bouwenacker“ auf dem „Gaalgebierg“ den Wasserhahn zuzudrehen. Am Montag wurde nun eine vorübergehende Lösung gefunden. 

Weil unter anderem illegale Anschlüsse ans Wassernetz auf dem „Gaalgebierg“ getätigt wurden, hatte die Stadt Ende Juni kurzen Prozess gemacht und die Hähne zugedreht

Weil unter anderem illegale Anschlüsse ans Wassernetz auf dem „Gaalgebierg“ getätigt wurden, hatte die Stadt Ende Juni kurzen Prozess gemacht und die Hähne zugedreht Foto: Editpress/Alain Rischard

Einmal in der Woche werden die Wasserhähne in den Schrebergärten für vier Stunden aufgedreht. Das hat Jeannot Behn, Chef des „Service écologique“ der Stadt, dem Tageblatt am Montagnachmittag mitgeteilt. Die Schäden an den Leitungen werden bis Donnerstag, 30. Juli, repariert sein, sodass am Donnerstagabend zwischen 6.00 und 22.00 Uhr zum ersten Mal wieder Wasser fließen wird. „Ab dann werden die Leitungen jeden Mittwoch zwischen 6.00 und 22.00 Uhr geöffnet – solange die Temperaturen so hoch sind“, sagt Behn. Dies gebe den Pächtern die Möglichkeit, ihre Reservefässer mit Wasser zu füllen. Die Stadt macht jedoch auch darauf aufmerksam, eine erneute Manipulation der Wasserleitungen nicht zu tolerieren. Würde erneuter Vandalismus festgestellt, habe das die sofortige Schließung der Wasserhähne zur Folge. (MH)

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