„Mit Dreck Geld verdienen“

Konsumentenschutz kritisiert „unzumutbare“ Tariferhöhung des Sidec

Das interkommunale Abfallsyndikat Sidec hat rezent eine massive Preiserhöhung angekündigt. Der Luxemburger Konsumentenschutz kritisiert dieses Vorgehen und fordert eine unabhängige Überprüfung der Kostenstruktur des Syndikats.

Betroffene Einwohner sind einer 60-prozentigen Preiserhöhung für die Leerung ihrer Mülltonnen ausgesetzt – ein „No-Go“ für die ULC

Betroffene Einwohner sind einer 60-prozentigen Preiserhöhung für die Leerung ihrer Mülltonnen ausgesetzt – ein „No-Go“ für die ULC Archivfoto: Editpress

„Dass sich mit Dreck Geld verdienen lässt, ist nicht neu. Mit der jetzt erfolgten Preissteigerung beim Sidec erreicht dieses Phänomen jedoch ganz neue Dimensionen“, kritisiert der Luxemburger Konsumentenschutz (ULC) in einer Pressemitteilung vom Dienstag. Das interkommunale Abfallsyndikat hat nämlich rezent und ohne Vorwarnung eine massive Tariferhöhung angekündigt – und das rückwirkend auf den 1. Juli. Rund 140.000 Einwohner sind demnach von einer 60-prozentigen Preissteigerung für die Müllentsorgung betroffen.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

LSAP-Gesetzesvorschlag

CSV und DP wollen keinen Sonderurlaub für Blutspender