Freie Wahl
Staatsbeamte brauchen in Zukunft kein Postbank-Konto mehr
Staatsbeamte brauchen in Zukunft kein Postbank-Konto mehr, um ihr Gehalt zu erhalten. Stattdessen können sich Beamte ab dem kommenden Frühling frei aussuchen, auf welches Konto sie ihr Entgelt überwiesen bekommen. Das teilen das Ministerium für den öffentlichen Dienst und das Finanzministerium am Donnerstagnachmittag mit.
Freie Wahl: Wer beim Staat arbeitet, braucht in Zukunft nicht länger unbedingt ein Konto bei der Postbank Foto: Pixabay
Staatsbeamte mussten in Luxemburg bisher ein Konto bei der Postbank haben, um ihr Gehalt am Ende des Monats zu erhalten. Hatte ein Berufseinsteiger keines, so musste er eins anlegen. Wie das Finanzministerium und das Ministerium für den öffentlichen Dienst am Donnerstagnachmittag mitteilten, soll sich dies im Frühling 2020 ändern. Stattdessen können sich Beamte nach eigenem Ermessen ein Konto aussuchen, auf das ihr Lohn überwiesen wird. Diese Entscheidung sei im Rahmen der „stärkeren Digitalisierung des öffentlichen Dienstes“ gefällt worden, erklären die zuständigen Minister Pierre Gramegna (DP) und Marc Hansen (DP) in einer Pressemitteilung.
Die Übermittlung der neuen Kontonummer wird hierbei ausschließlich über das durch Luxtrust gesicherte Portal „myRH“ passieren. Genauere Informationen sowie das Umsetzungsdatum des Projekts werden in naher Zukunft veröffentlicht werden.