„La voix des survivant(e)s“

So reagiert die Politik auf den Gesetzesentwurf im Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt

Am Montag legte die Regierung den ersten Aktionsplan gegen geschlechtsspezifische Gewalt vor, am Mittwoch ergriffen Betroffene das Wort: Die Petition von „La voix des survivant(e)s“ (LVDS) wurde in der Abgeordnetenkammer diskutiert. Kritik, Lösungen und Reaktionen im Überblick.

Die Vertreterinnen von „La voix des survivant(e)s“ mit den Ministerinnen Elisabeth Margue (3.v.l.) und Yuriko Backes (4.v.r.) sowie der Präsidentin der Petitionskommission, Francine Closener (Mitte)

Die Vertreterinnen von „La voix des survivant(e)s“ mit den Ministerinnen Elisabeth Margue (3.v.l.) und Yuriko Backes (4.v.r.) sowie der Präsidentin der Petitionskommission, Francine Closener (Mitte) Foto: Editpress/Hervé Montaigu

„Wir sprechen heute im Namen aller, die verstummt sind“, eröffnete Ana Pinto, Präsidentin von LVDS, die öffentliche Debatte zur Petition 3409. Hinter den Zahlen verbirgt sich die Forderung einer Gesetzesreform in Bezug auf geschlechtsspezifische Gewalt und deren Einfluss auf die Kinder der Betroffenen. Mehrere Unterstützende hatten sich aus Solidarität mit LVDS vor der Abgeordnetenkammer eingefunden. Hinter deren Türen ging Pinto hart mit der Justiz und den Sozialdiensten ins Gericht. Dies zog sich wie ein roter Faden durch die Diskussion.

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