Editorial

Schnapsidee: Protektionismus statt Freihandel

Mit Zöllen ins Weiße Haus? Donald Trump, hier vor seinen Anhängern in Atlanta im August 2024, setzt auf Protektionismus, seine Widersacherin Kamala Harris aber auch.

Mit Zöllen ins Weiße Haus? Donald Trump, hier vor seinen Anhängern in Atlanta im August 2024, setzt auf Protektionismus, seine Widersacherin Kamala Harris aber auch. Foto: Joe Raedle/Getty Images/AFP

Die etwas älteren Leser können sich bestimmt noch gut an Camillo Felgen erinnern. Der Sänger – etwa „Sou laang wéi s du do bass“ und „Ich hab’ Ehrfurcht vor schneeweißen Haaren“ – und Moderator leitete von 1965 bis 1973 die Fernsehsendung „Spiel ohne Grenzen“. Die beliebte Show, bei der Teams aus verschiedenen europäischen Ländern in Geschicklichkeitsspielen wetteiferten, fand lange vor der Schaffung des Binnenmarktes mit freiem Personenverkehr als Herzstück der Europäischen Union statt. Mit dem Inkrafttreten des Schengener Abkommens wurden die Personenkontrollen an den Binnengrenzen obsolet. Mit ihrer jüngsten, zumindest vorübergehenden Wiedereinführung wurde das Rad der Zeit ein Stück weit zurückgedreht.

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