Sporthalle mit Topausstattung

Sanemer weihen neuen „complexe sportif“ ein

Sanems Bürgermeister Georges Engel (LSAP) ist zufrieden: Während des „Indoor-Jugendcup“ des Fußballvereins CS Sanem konnte er den neuen Sportkomplex in der rue de Niederkorn einweihen. Bei dem Event auf dem Areal neben dem Fußballplatz waren auch Sportminister Dan Kersch und Vertreter aus dem Gemeinderat dabei.

Die neue Sporthalle in Sanem hat insgesamt zwölf Millionen Euro gekostet 

Die neue Sporthalle in Sanem hat insgesamt zwölf Millionen Euro gekostet  Foto: Editpress/Paul Huybrechts

2014 war die Entscheidung zum Bau der neuen Sporthalle in Sanem getroffen worden. 2015 wurde ein Budget von zehn Millionen Euro verabschiedet. Aber wie bei vielen größeren Bauvorhaben war der Weg bis zum fertigen Bau nicht immer einfach.

Eine Fledermauskolonie und eine ernstzunehmende Bodenbelastung waren Hürden, die zu nehmen nicht nur Zeit, sondern auch Geld kosteten. 2019 wurden zusätzliche zwei Millionen Euro freigegeben, darin enthalten waren aber auch eine Tribüne, zusätzlicher Stauraum, ein Parkplatz und ein Parkettboden – Dinge, die ursprünglich nicht vorgesehen waren.

Sanems Bürgermeister Georges Engel und Sportminister Dan Kersch (beide LSAP) weihen die neue Sporthalle ein

Sanems Bürgermeister Georges Engel und Sportminister Dan Kersch (beide LSAP) weihen die neue Sporthalle ein Foto: Paul Huybrechts/Editpress

Herausgekommen ist schließlich eine moderne Sporthalle mit einer Topausstattung. Die Halle soll sowohl Schulkindern als auch den Sportvereinen zugutekommen. Der neue Sportkomplex ist dabei nur ein Teil der Aufwertung des Sanemer Dorfkerns. 17 Einfamilienhäuser und ein Spielplatz sollen dem Dorfzentrum ein neues Flair verleihen. Schule, Sport und Wohnen sollen künftig mittels kurzer Wege miteinander verbunden sein. Zudem wurde versucht, den neuen Bau möglichst nachhaltig und ökologisch zu gestalten. Eine Fotovoltaikanlage, ein Rückhaltebecken und die Renaturierung des Baches sind einige Beispiele dafür.

Sport und Vereinsleben werden in der Sanemer Gemeinde großgeschrieben, der neue Sportkomplex soll sich in die bestehenden Kultur- und Sportstätten einfügen. Luxemburgs Sportminister Dan Kersch (LSAP) lobte jene Gemeinden, von denen Initiativen ausgehen und die sich für ihre Sportinfrastruktur einsetzen. Sie würden gemeinsam mit dem Ministerium, dem Schulpersonal und den Clubs Einrichtungen schaffen, die dem Vergleich mit dem Ausland mehr als nur standhalten würden.

Das Projekt in Sanem wurde mit 5,8 Millionen Euro vom Sportministerium bezuschusst. Kersch wünschte der Gemeinde viel Erfolg mit der neuen Sporthalle – und wünschte den Sassenheimern, dass die neue Halle immer so sehr mit Leben gefüllt ist wie jetzt während des Indoor-Jugendcups.

Beim Bau der Halle wurden ökologische Faktoren berücksichtigt. Erfreulich zudem für die Sportler: der gelenkschonende Parkettboden.

Beim Bau der Halle wurden ökologische Faktoren berücksichtigt. Erfreulich zudem für die Sportler: der gelenkschonende Parkettboden. Foto: Editpress/Paul Huybrechts

0 Kommentare
Das könnte Sie auch interessieren

Luxemburg-Stadt

Als „Smart Citizens“ sammeln Bonneweger Bürger selbst Verkehrsdaten