Luxemburg-Stadt
Als „Smart Citizens“ sammeln Bonneweger Bürger selbst Verkehrsdaten
Die Leute in Bonneweg wollten wissen, wie es verkehrstechnisch in ihrem Viertel aussieht – und haben beim Projekt „Smart Citizens“ selbst Daten dazu erhoben. Die hauptstädtische Sektion von „déi gréng“ unterstützt die Iniative und stellte diese am Donnerstag vor.
In Bonneweg haben Anwohner auf eigene Faust Informationen zur Mobilität in ihrem Viertel zusammengetragen Foto: Editpress/Miguel Moutinho De Sousa
Konkrete Daten zu Durchgangsverkehr, Geschwindigkeitsüberschreitungen oder auch Fahrradinfrastruktur sammeln – das ist das Ziel des Projekts „Smart Citizens“ („Kluge Bürger“), das in Bonneweg mit Unterstützung von „déi gréng Stad“ umgesetzt wird. „Wir wollen messen, was auf den Straßen in Bonneweg passiert, und daraus gemeinsam Schlussfolgerungen ziehen“, erklärte Patrick van Egmond („déi gréng“) bei einer Pressekonferenz am Donnerstagmorgen.
An einer stark befahrenen Kreuzung in Bonneweg informierte die hauptstädtische Sektion von „déi gréng“ über die Bürgerinitiative. Dabei sagte Patrick van Egmond, dass man objektiv messen will, was im Viertel passiert, „um so das Leben dort dank konkreter und für alle einsehbarer Daten zu verbessern“. Dafür haben Bewohnerinnen und Bewohner aus bislang zehn Haushalten Messgeräte an den Fenstern ihres Zuhauses installiert. Diese erfassen etwa die Anzahl oder Geschwindigkeit vorbeifahrender Autos.