Corona-Krise

Regierung will Selbstständige in Luxemburg mit weiterer Direkthilfe unterstützen 

Die Luxemburger Regierung möchte den Selbstständigen mit einer weiteren Direkthilfe zur Seite springen. Das hat der Regierungsrat am Mittwochmittag entschieden. Bis zu 4.000 Euro soll an die Selbstständigen ausgezahlt werden.

Die Direkthilfe kann bis zu 4.000 Euro umfassen 

Die Direkthilfe kann bis zu 4.000 Euro umfassen  Foto: dpa

Mit einer weiteren Direkthilfe will die Luxemburger Regierung die Selbstständigen in der Corona-Krise unterstützen. Den Vorschlag dazu von Mittelstandsminister Lex Delles habe der Regierungsrat am Mittwoch angenommen, teilte die Pressestelle mit. Die Direkthilfe soll, je nach Höhe des zu versteuernden Einkommens, 3.000, 3.500 oder 4.000 Euro umfassen. Sie muss nicht zurückgezahlt werden. 

Diese neue Direkthilfe ist Teil einer Reihe von Maßnahmen, die die Selbstständigen in Luxemburg vor den Folgen der Corona-Krise schützen soll. Makler und Versicherungsagenten sollen ebenfalls von der Hilfe profitieren können. Die Hilfe ist dieses Mal nicht an die Anzahl der Angestellten des Unternehmens geknüpft. Allerdings darf, um sich für die Direkthilfe zu qualifizieren, das Erwerbseinkommen nicht mehr als das Zweieinhalbfache des Mindestlohns betragen. Weitere Informationen zur Hilfe gibt es ab Donnerstag auf der Webseite guichet.lu. Das Formular, um die Direkthilfe zu beantragen, soll ab dem 12. Mai auf guichet.lu verfügbar sein. 

Bisher hat das Mittelstandsministerium bereits mehr als 31,87 Millionen Euro an kleine Unternehmen und Selbstständige ausgezahlt, um sie vor den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zu schützen. Von der Direkthilfe in Höhe von 5.000 Euro konnten bisher 5.770 Antragsteller profitieren. An 1.230 Personen wurde außerdem die Finanzhilfe für Selbstständige in Höhe von 2.500 ausgeschüttet. 

0 Kommentare
Das könnte Sie auch interessieren

LSAP in Bettemburg

15 Jahre Opposition in einem Wort: „frustrierend“