Nach Unglück in Lissabon

Portugal trauert – und fragt sich, wie so viel schieflaufen konnte

Ein gerissenes Stahlseil und ein Bremsdefekt verursachten das Unglück. Doch viele Fragen bleiben offen. Portugal trauert derweil um die Opfer.

Ein Mann legt in der Nähe des Unfallorts der entgleisten und verunglückten Standseilbahn Blumen nieder

Ein Mann legt in der Nähe des Unfallorts der entgleisten und verunglückten Standseilbahn Blumen nieder Foto: dpa/Armando Franca/AP

Zwischen Blumen, Kerzen und handgeschriebenen Botschaften ist die Straße Calçada da Glória im Lissabonner Stadtzentrum zu einer stillen Mahnstätte geworden. Das Wrack des Standseilbahnwagens, in dem 16 Menschen – die meisten waren Touristen – starben, wurde in der Nacht zum Freitag abtransportiert. Anwohner, Urlauber und auch Portugals oberste politische Repräsentanten, angeführt von Staatspräsident Marcelo Rebelo de Sousa, legten Gestecke mit Beileidsbotschaften nieder. „Portugal trauert“, steht auf einer Kranzschleife.

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