Wasserstraße

Panama erlaubt US-Truppen am Panamakanal

Großes Zugeständnis an US-Präsident Trump: US-Soldaten dürfen in der Umgebung der wichtigen Wasserstraße stationiert werden. Panama veröffentlicht die Vereinbarung.

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth (r) schüttelt Panamas Präsidenten Jose Raul Mulino die Hand nach der Unterzeichnung des Abkommens

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth (r) schüttelt Panamas Präsidenten Jose Raul Mulino die Hand nach der Unterzeichnung des Abkommens Foto: Matias Delacroix/AP/dpa

Die USA dürfen nach einer Vereinbarung mit Panama Soldaten um den Panamakanal stationieren. Ein entsprechendes Dokument gab das Außenministerium des mittelamerikanischen Landes am Donnerstag (Ortszeit) bekannt. Damit erhält US-Präsident Donald Trump ein wichtiges Zugeständnis für seine Forderung nach mehr Einfluss der USA auf die wichtige Wasserstraße. Trump behauptet, dass China den Kanal kontrolliere.

Das Memorandum zwischen beiden Regierungen wurde am Mittwoch bei dem jüngsten Panama-Besuch von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth unterzeichnet. Darin heißt es, dass militärisches und ziviles US-Personal in von Panama designierten und kontrollierten Einrichtungen Ausbildung erteilen, Übungen durchführen und Ausrüstung lagern darf. Die Vereinbarung ist zunächst auf drei Jahre befristet und kann verlängert werden.

Panama und die USA hatten zuvor angekündigt, dass sie eine Regelung aushandelten, um US-Kriegsschiffen eine kostenlose und vorrangige Passage durch den Panamakanal zu sichern. Trump hatte mehrmals gedroht, den Kanal zurückzuholen, weil die USA unfair behandelt würden. Der Kanal wurde Anfang des 20. Jahrhunderts vom Ingenieurkorps des US-Heeres gebaut. Am 31. Dezember 1999 übergaben die USA die Verwaltung an Panama.

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