EU-Gipfel

Orban blockiert weiter Ölembargo gegen Russland

In Brüssel wurde am Montag weiter um eine Einigung zwischen den EU-Staaten auf ein Ölembargo gegen Russland gerungen. Zu Beginn des ersten Gipfeltages der EU-Staats- und Regierungschefs herrschte Zuversicht, dass es bald zu einem Durchbruch kommen werde.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (r.) versuchte am Montag, den ungarischen Regierungschef Viktor Orban (l.) zu einer Kompromisslösung in Sachen Ölembargo gegen Russland zu bewegen

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (r.) versuchte am Montag, den ungarischen Regierungschef Viktor Orban (l.) zu einer Kompromisslösung in Sachen Ölembargo gegen Russland zu bewegen Foto: AFP/Emmanuel Dunand

Seit Wochen nun liegt das mittlerweile sechste Sanktionspaket der EU zur Beschlussfassung auf dem Tisch. Doch die 27 konnten sich bislang nicht auf den bedeutendsten Teil der Maßnahmen gegen Russland einigen: ein Embargo auf russische Öllieferungen in die EU. Ungarn und andere EU-Staaten bremsten das Vorhaben aus, da sie weitgehend von russischem Öl abhängig sind.

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