Privatisierungsabsichten bei Servior

OGBL warnt vor Auslagerung und Angebotsverschlechterungen

Nachdem ein Gesetzesprojekt von Bildungsminister Claude Meisch (DP), das eine Teilprivatisierung von Hochschuldirektionen vorsah, auf Eis liegt, die hauptstädtische Bürgermeisterin Lydie Polfer (DP) private Sicherheitsleute im Bahnhofsviertel antreten lässt, will Familienministerin Corinne Cahen (DP-Präsidentin) nun das öffentlich-rechtliche Unternehmen Servior, bzw. verschiedene Tätigkeiten dieser Struktur, privatisieren. Der OGBL legt sich quer.      

Pit Bach, zuständiger Sekretär des OGBL-Syndikats Gesundheit und Pflege, sieht in den Privatisierungsabsichten auch einen Angriff auf den Kollektivvertrag  

Pit Bach, zuständiger Sekretär des OGBL-Syndikats Gesundheit und Pflege, sieht in den Privatisierungsabsichten auch einen Angriff auf den Kollektivvertrag   Foto: Editpress/Alain Rischard

Servior ist mit einer Aufnahmekapazität von etwa 1.650 Senioren der größte Betreiber von Wohnstrukturen für ältere Menschen in Luxemburg. Derzeit verwaltet das öffentliche Unternehmen 15 Einrichtungen, bietet daneben Unterstützungsdienste für Senioren an, die zu Hause wohnen. Hierzu zählt etwa das Angebot „Essen auf Rädern“ und eine Tagesstätte, wie auf der Internet-Seite nachzulesen ist.

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