Arbeitsrecht

OGBL, LCGB und die KPL wollen verhindern, dass „das soziale Rad zurückgedreht wird“

OGBL, LCGB und KPL warnen vor Angriffen auf Sozialrechte und Arbeitsbedingungen. Ohne Einlenken der Gegenseite wollen die Gewerkschaften mit „gewerkschaftlichen Kampfmaßnahmen“ reagieren.

V.l.: Alain Herman (KPL), Nora Back (OGBL), Pitt Bach (OGBL), Ali Ruckert (KPL), Patrick Dury (LCGB), Sylvain Hoffmann (Direktor der „Chambre des salariés“), Irène Bigler (KPL), Frédéric Krier (OGBL), David Angel (OGBL), Christophe Knebeler (LCGB) und Edoardo Tiberi (KPL)

V.l.: Alain Herman (KPL), Nora Back (OGBL), Pitt Bach (OGBL), Ali Ruckert (KPL), Patrick Dury (LCGB), Sylvain Hoffmann (Direktor der „Chambre des salariés“), Irène Bigler (KPL), Frédéric Krier (OGBL), David Angel (OGBL), Christophe Knebeler (LCGB) und Edoardo Tiberi (KPL) Foto: OGBL

Vertreter des OGBL, LCGB und der KPL haben sich am Mittwoch in der „Chambre des salariés“ getroffen, um über Bedrohungen für die sozialen Errungenschaften der vergangenen Jahrzehnte zu beraten. Einigkeit herrschte darüber, dass es entscheidend sei, in den kommenden Monaten alle „fortschrittlichen politischen und sozialen Kräfte“ zu mobilisieren, um die Angriffe auf die Rechte der Gewerkschaften, das öffentliche Rentensystem, das Kollektivvertragswesen und die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten im Einzelhandel zurückzuweisen.

Besondere Kritik übten die Gewerkschaften an der geplanten Ausweitung der Arbeitszeiten im Einzelhandel – sowohl an Wochentagen als auch an Sonntagen. Das teilen die Gewerkschaften am Donnerstag in einer gemeinsamen Pressemeldung mit.

Die Gewerkschaften werfen der Regierung und dem Patronat vor, soziale Rechte infrage zu stellen, die Gewerkschaften zu schwächen und das soziale Rad zurückzudrehen. Es wurde betont, dass eine Verbesserung der Renten, des Mindestlohns, der Gesundheitskasse sowie der Arbeitszeiten und des Kollektivvertragswesens notwendig sei. Nur so könne die Kaufkraft gestärkt und die Lebensbedingungen der Beschäftigten verbessert werden.

Sollte ein Dialog oder Verhandlungen keine Fortschritte bringen, kündigten die Gewerkschaften „gewerkschaftliche Kampfmaßnahmen“, mit dem Ziel, soziale und arbeitsrechtliche Verschlechterungen zu verhindern und den sozialen Fortschritt voranzutreiben. Die KPL bekräftigte ihre Unterstützung für die Gewerkschaften.

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