Echternach

Auf ein Neues: Arbeitsgruppe soll Projekt für „Petite Marquise“ ausarbeiten

Luxemburgs Kulturministerium und der Echternacher Schöffenrat haben sich am Donnerstag zusammengesetzt, um zu besprechen, wie das kulturelle Erbe Echternachs am besten aufgewertet werden könnte.

Das ehemalige Hotel „Petite Marquise“ wurde am 11. Dezember 2017 abgerissen

Das ehemalige Hotel „Petite Marquise“ wurde am 11. Dezember 2017 abgerissen Symbolfoto: Editpress/Tania Feller

Ein weiteres Kapitel der Geschichte von Echternachs ehemaligem Hotel „Petite Marquise“ wird aufgeschlagen: Kulturministerin Sam Tanson („déi gréng“) hat sich am Donnerstag mit Echternachs Schöffenrat getroffen, um gemeinsam über „Möglichkeiten zur Förderung des archäologischen Erbes der ältesten Stadt des Landes nachzudenken“, heißt es in einer Mitteilung der Regierung vom Freitag. Vor drei Wochen sind auf dem Grundstück der „Petite Marquise“ Überreste eines Bauwerks aus der Frühzeit der Abteistadt gefunden worden – die ältesten Funde stammen aus dem 7. Jahrhundert.

Laut Regierungsmitteilung habe die Kulturministerin die nationale Denkmalschutzkommission (Cosimo) beauftragt, die Denkmalwürdigkeit der archäologischen Überreste im Herzen Echternachs zu überprüfen. Zudem solle eine Arbeitsgruppe gegründet werden, „um Wege für die allgemeine Aufwertung des kulturellen Erbes der Stadt Echternach zu finden und ein überarbeitetes Projekt für die Stätte ,Petite Marquise‘ vorzuschlagen“.

Die zukünftige Arbeitsgruppe soll aus Vertretern der Stadt Echternach und des Staates sowie aus Experten der Bereiche Archäologie, Denkmalpflege, Kultur, Finanzen, Tourismus, Wohnungsbau und öffentliche Bauten bestehen.

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