Schul-Rentrée
Meisch kündigt Handy-Verbot an Grundschulen und diesbezügliche Maßnahmen an Lyzeen an
Das Verbot von Smartphones an Grundschulen sowie die Maßnahmen zur Verbesserung der schulischen Inklusion können als die Highlights für das anstehende Schuljahr bezeichnet werden, die Claude Meisch, Minister für Bildung, Kinder und Jugend, am Donnerstag vorstellte. Aus den sechs bisherigen öffentlichen internationalen Schulen sollen bald neun werden, und aus dem Pilotprojekt zur französischen Alphabetisierung eine flächendeckende Einführung.
Bildungsminister Claude Meisch präsentierte den Marschplan für das kommende Schuljahr und darüber hinaus Foto: Editpress/Hervé Montaigu
Es ist nunmehr seine elfte Rentrée und sein zwölftes Schuljahr der „Ära“ Meisch. „Bei aller Routine“, sagte der Minister bei der Vorstellung der Prioritäten und Neuerungen des Schuljahres 2024/25, „es kribbelt noch“. Eine Rentrée sei jedoch nur eine Zwischenetappe auf dem Weg zu mehr Bildungsgerechtigkeit, betonte der DP-Politiker. Diese Gerechtigkeit bedeute in der Schlussfolgerung, das luxemburgische Schulsystem an die Schüler und deren Bedürfnisse sowie die technologischen und gesellschaftlichen Bedingungen anzupassen. In dieser Hinsicht sind die verschiedenen Ziele noch nicht erreicht. Längst nicht, ist man geneigt hinzuzufügen. Internationale Studien haben dies bereits gezeigt.