Corona

Luxemburger Haftanstalten machen die Türen für Besucher zu

Die Luxemburger Strafvollzugsverwaltung will die Präventivmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus weiter verstärken. Alle Besuche werden bis auf Weiteres ausgesetzt.

Luxemburger Haftanstalten machen die Türen für Besucher zu

Foto: Editpress/Alain Rischard

Besuche in den Luxemburger Strafanstalten werden bis auf Weiteres verboten, um zu verhindern, dass das Virus sich auch im Gefängnis verbreitet. Gegenwärtig versuche man, ein Eindringen von Covid-19 in die Haftanstalt zu verhindern, schreibt die Luxemburger Strafvollzugsverwaltung.

Damit die Häftlinge weiterhin Kontakt mit ihren Familien halten können, wird die Anzahl der Chat-Räume erhöht. In diesen können die Inhaftierten per Skype mit ihren Verwandten telefonieren.

Im Gefängnis in Givenich werden außerdem Sonntagsausflüge und das Recht auf Strafurlaub vorübergehend ausgesetzt. Diese Maßnahme wird als Reaktion auf die Sicherheitsanweisungen der Regierung getroffen. Vorerst gebe es keine Verlegungen von Personen von einem Strafvollzugszentrum in ein anderes und Neuankömmlinge werden unter Quarantäne gestellt, erklärt die Strafvollzugsverwaltung.

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