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Luxemburger Grundschullehrer Marc Schumacher sieht unlösbares Personalproblem für den 25. Mai

Die Grundschulen öffnen wieder am 25. Mai. Doch die schulische Betreuung stellt die Verantwortlichen vor große Probleme. Ein Luxemburger Grundschullehrer erklärt in seinem Video, warum das so ist.

Luxemburger Grundschullehrer Marc Schumacher sieht unlösbares Personalproblem für den 25. Mai

Foto: Pixabay

Die Klassen sollen in jeweils zwei Gruppen geteilt werden. Die erste soll eine Woche lang von 8 bis 13 Uhr zur Schule und bekommt in dieser Zeit auch neuen Lehrstoff unterrichtet. Die zweite soll zu Hause bleiben und den zuvor erlernten Stoff mittels Homeschooling vertiefen. Das Problem: Auch die Kinder, die sich in der Übungswoche befinden, müssen betreut werden. Entweder zu Hause oder in Betreuungseinrichtungen. Eine weitere Schwierigkeit kommt noch hinzu: Die Schülergruppen – auch die in den Betreuungseinrichtungen – dürfen nicht vermischt werden.

Dieser logistische Kraftakt lässt allerdings viele Fragen offen. Woher sollen die Räumlichkeiten und das Personal genommen werden? Grundschullehrer Marc Schumacher hat in einem Video vorgerechnet, dass das nicht aufgeht. Selbst wenn die Situation ideal wäre und genügend Lehrer zur Verfügung stünden, gäbe es Probleme, beispielsweise die maximale Größe der Klassen (auf zehn Schüler beschränkt) und die Einsatzbereitschaft der Schüler, was mal mehr, mal weniger Aufwand für die Lehrer bedeute. Außerdem könnten auch schulische Aktivitäten wie Singen oder Sportunterricht nicht stattfinden. Nur reiner fünfstündiger Frontalunterricht – ohne richtige Pausen, in denen die Kinder mal draußen spielen könnten.

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