Zahlen nach den Wahlen

Luxemburg wählt weiterhin weniger Frauen als Männer – unabhängig von Kandidatinnenquote

Nur etwa 30 Prozent der Lokalpolitiker, die in den Gemeinderäten sitzen, sind Frauen. Auch bei den wichtigen Posten sind Frauen unterrepräsentiert. Das liegt allerdings nicht nur an der Zahl der Kandidatinnen, sondern auch am Wähler. Ein Überblick.

Luxemburg wählt weiterhin weniger Frauen als Männer – unabhängig von Kandidatinnenquote

Die Geschlechterparität scheint in der Luxemburger Lokalpolitik nur langsam voranzukommen. Noch immer sitzen in den Gemeinde- und Schöffenräten zum allergrößten Teil Männer. Von den 1.098 Kommunalpolitikern sind nur 336 Frauen – das sind etwa 30,6 Prozent. Im Wahlbezirk Norden sind es sogar nur knapp 25 Prozent. Die meisten weiblichen Gemeinderäte sind mit etwa 35 Prozent hingegen im Südbezirk zu finden. Während der vorigen Legislaturperiode bestanden die Luxemburger Gemeinderäte nur zu rund einem Viertel aus Frauen. Es ist also trotzdem ein leichter Fortschritt festzustellen.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Vor dem Nationalkongress

Problemableiter DP: Liberale schweben (noch) über dem Umfragetief der CSV