„Safe to serve“
Label soll gute Hygienepraxis in Gastronomiebetrieben ausweisen
Noch weiß niemand, wann genau die Gastronomiebranche in Luxemburg ihre Türen wieder öffnen kann. Doch der Interessenverband Horesca bereitet sich zusammen mit dem Wirtschaftsministerium schon auf die Exit-Phase vor. Ein Label soll hier den Kunden mitunter Orientierung bieten.
Bald könnten die hiesigen Restaurants ihre Kunden wieder vor Ort schmausen lassen, statt auf Take-away und Lieferungen zu setzen Foto: Editpress/Alain Rischard
Luxemburg kommt phasenweise aus der Ausnahmesituation wegen der Coronapandemie heraus. Einige Sektoren konnten den Normalbetrieb wieder aufnehmen. Doch wann die Gastronomiebetriebe wieder loslegen können, ist noch nicht bekannt. Die Branche bereitet sich allerdings schon darauf vor. Deswegen haben der Verband Horesca und das Wirtschaftsministerium ein neues Label vorgestellt: „Safe to serve“ soll die Betriebe ausweisen, die sich an sämtliche Gesundheitsschutzmaßnahmen halten, welche die Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer und Gäste garantieren.
Dazu wird den Unternehmen zunächst ein speziell für sie ausgearbeiteter Leitfaden mit Gesundheitsempfehlungen übermittelt. Dieser „Guide“ steht allen Verbandsmitgliedern bereits seit Freitag, dem 8. Mai 2020, auf der Webseite www.horesca.lu auf Französisch, Deutsch und Englisch zum Download zur Verfügung. Die Cafés und Restaurants, die das Label erhalten möchten, müssen eine Beitrittscharta unterzeichnen, mit der sie sich zur Einhaltung von mindestens vier Kriterien verpflichten.
Der Betrieb muss beim Regierungskommissariat für Qualität, Betrug und Lebensmittelsicherheit registriert sein. Eine gute Hygienepraxis und die HACCP-Grundlagen müssen eingehalten sowie die „Covid-19“-Sicherheitsvorschriften der Regierung befolgt werden. Außerdem müssen sämtliche erforderlichen Maßnahmen zur Gewährleistung der maximalen Sicherheit der Kunden, Gäste und Beschäftigten wie etwa das Tragen von Schutzmasken getroffen werden.