Ukraine-Krieg

Kriegsgräuel in Butscha lösen Entsetzen aus

Russische Truppen haben die Vorstädte von Kiew verlassen. Zurück bleiben apokalyptische Szenen. Die Nato erwartet verstärkte Angriffe im Osten und Süden. Dort war die Hafenstadt Odessa Ziel eines Luftangriffs.

03.04.2022, Ukraine, Butscha: Eine Frau geht auf einer Straße, die überseht ist mit zerstörten russischen Militärfahrzeugen

03.04.2022, Ukraine, Butscha: Eine Frau geht auf einer Straße, die überseht ist mit zerstörten russischen Militärfahrzeugen Foto: Rodrigo Abd/AP/dpa

Leichen auf den Straßen, ausgebrannte Autos, rußgeschwärzte Häuser ohne jeden Bewohner: Nach dem Abzug der russischen Truppen aus der Umgebung der ukrainischen Hauptstadt Kiew ist das Ausmaß der Gräueltaten an der Zivilbevölkerung deutlich geworden. In der Vorortgemeinde Butscha lagen nach mehr als fünf Wochen Krieg Dutzende Tote im Freien. Etwa 280 Todesopfer, die während der Kämpfe nicht beigesetzt werden konnten, wurden in einem Massengrab bestattet. Die Bilder aus Butscha lösten international Entsetzen aus. Das russische Verteidigungsministerium sprach von Fälschung.

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