KI und Bildung
Kann Künstliche Intelligenz unsere Lehrer ersetzen?
Nachdem das Bildungsministerium das Thema „Screen-Life-Balance“ angesichts der Allgegenwart von Bildschirmen in den Vordergrund gestellt hat, liegt für das neue Schuljahr der Schwerpunkt auf einer weiteren Herausforderung: auf der Künstlichen Intelligenz (KI), die zum unverzichtbaren Bestandteil der Gesellschaft und damit des Schulsystems geworden ist.
Ist digital besser? Zwei Mädchen arbeiten mit einem KI-Chatbot. Foto: dpa/Carmen Jaspersen
Der Anfang klang wie eine Dystopie. Als Claude Meisch (DP) am Donnerstag die Schwerpunkte vorstellte, die sich sein Ministerium zum Start des neuen Schuljahres gesetzt hatte, sagte er: „Was passiert, wenn junge Menschen keine Dissertation, keine Übersetzung oder keine Zusammenfassung mehr selbst schreiben müssen? Wenn sie nicht mehr lernen, selbst zu reflektieren oder sich eine eigene Meinung zu bilden?“ Der Bildungsminister antwortete selbst darauf, indem er sorgenvoll feststellte: „Es gibt ein echtes Risiko einer geistigen und kognitiven Verarmung der neuen Generation.“