Do., 26. Mai 2022



  1. Jang /

    CSV ass ësou wiesou um Enn,
    zerfléscht Iech nach,Alternative hutt der schons
    guer keng an fand der och nëtt méi.

  2. roger wohlfart /

    Die Nacht der langen Messer! Dass die beiden sich nicht grün sind ist ja nichts Neues. Wie heisst es so schön? Gegner-Feind-Parteifreund! Jetzt, wo es keinen Übervater Juncker mehr gibt, die Katze ausser Hause ist, tanzen oder streiten die Mäuse.

  3. Ben P. /

    Wenigstens streiten sie jetzt in der CSV. Bisher haben immer die Überväter Werner, Santer, Spautz, Fischbach und andere Junker gesagt, was Sache ist, und so hatte es ohne Wiederrede zu sein. Aber ein Streit kann durchaus auch eine positive demokratische Wirkung haben und eine wirkliche Erneuerung mit sich bringen, was zu hoffen ist. Ich bin nicht Mitglied im CSV-Fanclub, finde aber, dass die großen Volksparteien weiterleben müssen wenn wir nicht komplett im braunen Sumpf, welcher sich in Europa breitmacht, untergehen wollen.

    • roger wohlfart /

      Da haben Sie vollkommen Recht @Ben.P, Die Streitkultur ist ein demokratisches Gut. Auffallend bei der CSV ist , dass sie nach 2 , für sie ungünstigen Wahlen, innerlicht so zerstritten ist wie noch nie. Der Rechtspartei fehlt ganz einfach eine charismatische Galionsfigur, denn Wilmes und Engel sind politische Leichtgewichte. Wahrscheinlich ist die Fraktionspräsidentin die lachende Dritte, denn wenn 2 sich streiten…..Schadenfreude ist nicht angesagt, denn das Land braucht eine starke konstruktive Opposition.

      • KTG /

        Die Fraktionschefin wird auch nicht gerade weit kommen. Die gute Dame verschwendet die Zeit ihrer Wähler und auch das Geld der Ministerien, indem sie regelmäßig irgendwelche überflüssigen Fragen zur Fuchsjagd stellt, bzw. neuerdings über die Wildschweine. Demnächst dann wohl Rehe, wobei die sind ja lieb und nett und wir reden lieber nicht drüber, dass die ebenfalls von den Waidmännern abgeschlachtet werden.

        Ach, und zu Wilmes: Wie ich schon mehrfach schrieb, ist der ein zahnloser Tiger, seitdem Lydie Polfer taktisch klug die eh schon alliierten Grünen hat fallen lassen und seither die Eier von Wilmes auf ihrem Schreibtisch liegen. Wilmes soll sowieso mal lieber ruhig sein, eine völlig falsche Ausrichtung einer Partei (wie in der Spautz-Zeit) kann man nicht von heute auf morgen ändern, das weiß auch ein Wilmes, zumal die teilweise gescheiterten Altlasten der Juncker-Zeit immer noch die Partei dominieren (Mosar, Wilmes selbst, Zeimetti, Wiseler, Spautz, Hansen, Modert, Wolter, Kaes, usw).

        Das mit dem „Projekt“ oder „Plan“ von Wilmes kommt mir übrigens sehr bekannt vor, hatte das nicht auch kürzlich eine Partei und ist damit gehörig baden gegangen? Da war doch was…

      • Cornichon /

        Ich finde die Opposition eigentlich ganz gut momentan. Marc Baum und Sven Clement machen auch einen guten Job.

  4. KTG /

    Nur weiter so, demnächst dann auch die Spaltung dieser erbärmlichen Truppe von Opportunisten. Das dürfte der luxemburgischen Parteienlandschaft eher nutzen als schaden.

  5. Bananana /

    Die CSV sollte sich endlich in SV umbenennen und dann endlich anfangen eine richtige Oppositionspolitik zu machen.

    Wer das C abspaltet bleibt noch zu erwarten. Ob eine Wilmes dafür die nötige Kurarge hat bleibt zu bezweifeln. Und falls doch wird sich zeigen was eine Partei unter der Führung eines Vertreters des gemäßigten und zurückhaltendem staatsmännischen Gehabe vollbringen kann. Mittlerweile bin ich davon überzeugt dass ein Engel dies eher vollenden kann ohne die Partei massiv zu spalten. Das C wird einigen leid tun aber leider hat es sich in den letzten Jahrzehnten selbst abgeschafft

    • KTG /

      Das „S“ passt auch nicht mehr, wenn man all die Rentenkürzungen, Kürzungen von Sozialleistungen usw. in Betracht zieht, die die CSV „geplant“ hatte.

      • Bananana /

        Aber die anderen tun das auch. Folgerichtig müsste man bei der DP das D, Bei der LSAP die Buchstaben SA und bei der CSV das CS wegnehmen. Dan bleibt nicht viel übrig. Mit P, LP an V wird es schwer.

        Ich finde ihre einseitige Sicht aber recht unüberlegt. Wenn sie als Rentner nur die Rentnerbrille anhaben dann stimmt die wohl. Aber wenn sie die Brille der Jungen anziehen würden würden sie sehen dass noch nicht genug passiert. Viele Luxemburger Rentner gehören einer Generation an die immer und stetig in der größten Kriegslosen Phase in Europa und in der größten Zeit an Wirtschaftswachstum die es je grab groß und alt wurden. Sie haben dazu beigetragen dass ein System aufgebaut wurde dass ihnen heute teilweise selbst entgegen schlägt. Dies ist aber nicht für alle der Fall. Viele sind Immobilienbesitzer und – ohne den Rentnern etwas absprechen zu wollen – haben weniger nötig als die heute Jugendlichen es später einmal haben werden. Sozial ist für alle etwas zu tun aber etwas mehr für die Jungen. Da diese noch das Leben vor sich haben, die diese die Enkel oder Urenkel zur Welt bringen. Es ist schon etwas zynisch als Rentner „sozial“ einzuklagen obwohl mann sein Leben lang vielleicht selbst wenig dazu beigetragen hat. Mit Weitsicht würden die Rentner für die Jungen schaffen. Würden sie das tun würden sie merken dass selten ein Junger den Rentnern nichts gönnt.

        • KTG /

          ad 1: „Aber die anderen tun das auch.“ Klar, und dafür gehören sie auch kritisiert. Vor allem die DP. Davon abgesehen ist das „D“ sehr wohl berechtigt, demokratisch ist die Partei ja immer noch, antisozial zu sein kann immer noch ein demokratischer Wille sein (wie man ja leider in letzter Zeit sehr oft in unseren Nachbarländern sehen muss, wo offen faschistische Parteien wie AfD, Lega, etc, an die Macht kommen). In Bezug auf die LSAP: absolut.

          ad 2: Öhm, die Rentner haben ein Leben lang in die Rentenkassen eingezahlt, viele haben nach dem Krieg den Staat wieder aufgebaut (meine Eltern und Großeltern haben mir ewig wiederholt: „Nom Krich ware mer all aarm“) und jegliche Kürzung der Renten betrifft oft vor allem die nachfolgenden Generationen, siehe Juncker in den 90er Jahren mit den Staatsbeamten! Die Abschaffung des 5/6 betraf damals vor allem die nachrückenden Beamten, protestiert haben übrigens sehr viele ältere Leute. Die Kumpel meines Großvaters waren entsetzt, vor allem die Gewerkschafter unter ihnen, dass Juncker vor allem die zukünftigen Beamten im Visier hatte, da diese schlichtweg nicht protestieren konnten.
          Vielleicht war ich da nicht deutlich genug, als ich „Rentenkürzungen“ geschrieben habe, aber nur um es klarzustellen: Oft genug wird den zukünftigen Rentnern in die Taschen gegriffen, und das darf nicht sein.

  6. Marc. /

    Ich dachte ja immer in der Politik würde man Pläne (wie zb. jenen von Wilmes) diskutieren und versuchen das beste für die Allgemeinheit umzusetzen (ja, kann auch mal schiefgehn). Aber irgendwie sehe ich immer nur Schuldzuweisungen und überhebliche Besserwisser. Sei es nun auf Regierungsebene, Parteiintern oder in den Gemeindenräten… Intrigen und Fehden… Eigentlich sehr Schade.

    • roger wohlfart /

      Tatsächlich, Schade. Aber parteiinterne Intrigen hat es noch immer gegeben , auch auf kommunaler Ebene. Karrieregeile Opportunisten scheuen keine Opfer um an ihr Ziel zu gelangen. Dass sie dabei der Glaubwürdigkeit der Politik insgesamt einen Bärendienst erweisen, nehmen sie billigend mit in Kauf. Nicht die Spur von gegenseitigem Respekt und Gewissen . Das Wohl der Allgemeinheit ist denen schnuppe.

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