Festival des Migrations

Kapverdische Künstler aus Luxemburg erinnern an 50 Jahre Unabhängigkeit

Dieses Jahr feiern die Kapverdischen Inseln 50 Jahre Unabhängigkeit von Portugal. Vier in Luxemburg lebende Künstler nutzen die Gelegenheit für einen interkulturellen Austausch und um an ihre eigenen Wurzeln sowie an die Gemeinsamkeiten mit der einstigen Kolonialmacht zu erinnern.

Von links: Nelson Neves, Elisangela Semedo, Paulo Santos, Manuel Dias

Von links: Nelson Neves, Elisangela Semedo, Paulo Santos, Manuel Dias Foto: Editpress/Julien Garroy

Im Brückenbauen hat Nelson Neves Erfahrung. Geboren in Santo Antão, der nördlichsten Insel des Archipels, hat er seine Kindheit dort verbracht. Als Jugendlicher folgte er seinen Eltern nach Luxemburg, wo er die Schule besuchte, eine Lehre als Dekorateur absolvierte und schließlich Künstler wurde. Sein Werk vor allem aus Acryl, das von figurativer bis abstrakter Kunst reicht, ist sowohl in Luxemburg als auch in Kap Verde bekannt. Seit etwa 25 Jahren hat Neves sie in mehreren Ländern ausgestellt. Seine Workshops haben unzählige Kinder und Jugendliche besucht. Der mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete, mittlerweile 52-jährige Luxemburger wird nicht zufällig als „Brückenbauer“ bezeichnet. Eines seiner Gemälde trägt den Titel „Pont culturel“. Und so heißt auch das Projekt, das er zusammen mit drei anderen Künstlern mit kapverdischen Wurzeln repräsentiert: „PontKultural“.

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