Außenpolitische Deklaration

Jean Asselborns bislang schwierigste Rede

Ein großer Teil von Außenminister Jean Asselborns Deklaration über Luxemburgs Außenpolitik drehte sich am Dienstag um den Krieg in der Ukraine. Wie ein roter Faden zog sich der Konflikt durch die Rede, die er als schwierigste in seiner Amtszeit bezeichnete.

Außenminister Jean Asselborns Deklaration in der Chamber: „Was niemand von uns wahrhaben wollte, ist brutal eingetreten: Europa sollte im 21. Jahrhundert wieder einen Krieg erleben.“

Außenminister Jean Asselborns Deklaration in der Chamber: „Was niemand von uns wahrhaben wollte, ist brutal eingetreten: Europa sollte im 21. Jahrhundert wieder einen Krieg erleben.“ Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Es war die 16. außenpolitische Rede, die Jean Asselborn in seinem Amt als Chef der Luxemburger Diplomatie hielt. Und es sei die schwierigste in ihrer Vorbereitung gewesen, sagte Jean Asselborn am Dienstag in seiner Deklaration in der Chamber. „Was niemand von uns wahrhaben wollte, was keiner von uns glauben konnte, ist brutal eingetreten: Europa sollte im 21. Jahrhundert, trotz aller Friedensbemühungen, wieder einen Krieg erleben.“ Laut Asselborn übertreffe dieser militärische Angriff in seinem Ausmaß, in seiner Brutalität, in seinen globalen Konsequenzen alles, was dieser Kontinent seit dem Zweiten Weltkrieg gekannt habe. „Dies ist nicht nur ein Krieg Russlands gegen die Ukraine, es ist die Konfrontation zwischen zwei politischen Systemen, zwischen zwei Weltvorstellungen“, betonte er. 

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