Editorial

Investitionen in den Damenbasketball lohnen sich

In den letzten Jahren hat sich im luxemburgischen Damenbasketball viel getan

In den letzten Jahren hat sich im luxemburgischen Damenbasketball viel getan Foto: Editpress/Gerry Schmit

Hand aufs Herz: Können Sie den aktuellen Europameister im Damen-Basketball nennen? Frankreich, Spanien oder vielleicht doch Serbien? Eigentlich logische Antworten, nicht wahr? Doch da muss ich Sie leider enttäuschen, denn keine der großen Basketballnationen konnte sich im letzten Jahr den kontinentalen Titel sichern. Der amtierende Titelträger heißt tatsächlich Belgien. Unser Nachbarland, sicherlich nicht die größte und klassischste Basketballnation und keinesfalls das Land, das die beste Damenliga Europas aufweisen kann, hat es in den letzten Jahren nicht nur geschafft, an die Spitze Europas zu klettern, sondern auch, sich auf Weltniveau einen Namen zu machen. Eine beeindruckende Entwicklung, die das Team rund um seine Starspielerin Julie Allemand seit 2015 – damals schied man übrigens noch krachend in der EM-Qualifikation aus – hingelegt hat, und der Beweis dafür, dass eine kleine Nation mit einem großen Teamgeist und einem großen Kämpferherz auch etwas Großes erreichen kann.

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