Corona-Krise

Hunderte Wissenschaftler fordern EU-Regierungen auf, gemeinsam schnell durchzugreifen

Mehrere hundert Wissenschaftler haben sich mit einem dringenden Aufruf an die EU-Regierungen gewendet. Sie fordern einen paneuropäischen Plan im Kampf gegen das Coronavirus und warnen vor weiteren Infektionswellen, sollte nun nicht gehandelt werden. Auch mehrere Luxemburger Wissenschaftler haben den offenen Brief unterschrieben. 

Unter anderem fordern die Forscher eine einheitliche Strategie beim Testen

Unter anderem fordern die Forscher eine einheitliche Strategie beim Testen Foto: Editpress/Hervé Montaigu

„Wenn die europäischen Regierungen jetzt nicht handeln, müssen weitere Infektionswellen erwartet werden, mit erheblichen Schäden für Gesundheit, Gesellschaft, Arbeit und Unternehmen.“ Das steht in dem offenen Brief, der am Freitag im „The Lancet“ veröffentlicht und von mehr als 300 Vertretern von Forschungszentren, Krankenhäusern, öffentlichen Gesundheitseinrichtungen, Universitäten und Unternehmen aus ganz Europa unterschrieben wurde. Sie fordern, dass die europäischen Entscheidungsträger nun Schritte für eine schnelle, synchrone und effiziente Reduzierung der Covid-19-Fälle in ganz Europa unternehmen.

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