Luxemburg
Haustiere mal anders: Für diese Tiere hat Luxemburg Genehmigungen erteilt
Auch Pfeilgiftfrösche gehören zu den Luxemburger Haustieren Foto: Unsplash/Zachary Spears
Das Thema ungewöhnliche oder exotische Haustiere ist seit dem viel diskutierten Ausflug von Känguru Sammy öfters im Gespräch. Vor dem Beuteltier hat es laut Veterinärinspektion noch nie eine Genehmigung für ein Känguru in Luxemburg gegeben. Doch welche anderen Exoten finden sich hierzulande?
„Es wurden 78 Genehmigungen für Tiere erteilt, die nicht auf der positiven Liste stehen“, schreibt Landwirtschaftsministerin Martine Hansen am Mittwoch in ihrer Antwort auf eine parlamentarische Frage von Marc Goergen (Piraten) und Ben Polidori (ehem. Piraten). Davon betroffen seien unter anderem Tiere wie Alpakas, Wildschweine, Nandus, Emus, Strauße, Skorpione, Wanzen und ein Känguru.
Sollten Tiere bereits vor dem Inkrafttreten des Tierschutzgesetzes von 2018 bei ihren Besitzern gewesen sein, würden individuelle Autorisationen ausgestellt. In solchen Fällen sei die Zucht nicht erlaubt. Unter diesen Bedingungen wurden bisher sechs Alpakas, sieben Lamas, drei Schildkröten, 127 Schlangen, 26 Spinnen, 13 Echsen und sechs Pfeilgiftfrösche genehmigt. Bei Genehmigungen, die erst nach Inkrafttreten des Gesetzes erteilt werden, könnten Zucht und Zukauf erlaubt sein. Bisher sei nach der Evaluierung noch keine Anfrage abgelehnt worden.