„Maison de retour“

Hausarrest statt Haft: Regierung setzt auf freiwillige Rückkehr von Migranten

Die neue „Maison de retour“ in Luxemburg bietet eine Alternative zur Haft und fördert die freiwillige Rückkehr von Migranten. Die halboffene Einrichtung ersetzt die Notunterkunft SHUK und dient der Umsetzung der Dublin-III-Verordnung. Innenminister Léon Gloden (CSV) erklärt, wie sich das Rückkehrhaus vom „Centre de rétention“ unterscheidet. 

Die neue Einrichtung befindet sich in den Räumlichkeiten des ehemaligen SHUK 

Die neue Einrichtung befindet sich in den Räumlichkeiten des ehemaligen SHUK  Symbolfoto: Editpress/François Aussems

Eine neue Struktur soll seit dem 1. September dabei helfen, die Verwaltung der verfügbaren Aufnahmekapazitäten für Asylbewerber zu optimieren, und die freiwillige Rückkehr im Interesse der Betroffenen fördern. Betroffen sind Personen, die sich illegal im Land aufhalten und in den Anwendungsbereich der Dublin-III-Verordnung fallen. Das Rückkehrhaus („Maison de retour“) ersetzt die Notunterkunft „Structure d’hébergement d’urgence Kirchberg“ (SHUK).

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