Polizei
Leichter überwachen: Innenminister Gloden will Gesetz zur Videoüberwachung reformieren
Innenminister Gloden will die Prozeduren hinter der öffentlichen Videoüberwachung schneller und einfacher machen und legt eine Reform des Visupol-Gesetzes vor. Darin werden den Bürgermeistern und der Menschenrechtskommission CCDH neue Rollen zugeschrieben – sowie Parks und Verkehrsknotenpunkte generell zu Risikoorten erklärt.
Innenminister Gloden will schneller und einfacher Kameras einsetzen – vor allem in Parks und an Verkehrsknotenpunkten Foto: Editpress/Julien Garroy & Montage: Tageblatt/Grafik
Die Kamera zoomt ran. Über den Platz, über die Straße, über die Tramschienen. Auf eine Gruppe von drei Personen, auf ihre Hände, auf die Zigarettenschachtel. Die Polizistin, die diese Kamera bedient, dreht sich in ihrem Schreibtischstuhl. Hinter ihr, in der Führungs- und Lagezentrale der saarländischen Polizei, stehen zwei Innenminister. Der Saarländer Reinhold Jost (SPD) und sein luxemburgischer Amtskollege Léon Gloden (CSV). Gloden ist auf Arbeitsbesuch in Saarbrücken – und verfolgt interessiert die Vorstellung der technischen Möglichkeiten der saarländischen Überwachungskameras.