Lebensmittelsicherheit

Futter- und Düngemittel werden teurer: Preise in Luxemburg werden steigen

Die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs haben Luxemburgs Landwirte hart getroffen: Die Bauern kämpfen mit erhöhten Energie-, Futtermittel- und Düngemittelpreisen. Darüber hinaus werden bestimmte Futterarten knapp, die bisher in großen Mengen aus der Ukraine und Russland importiert wurden. Der Präsident des „Fräie Lëtzebuerger Bauereverband“, Aloyse Marx, glaubt, dass sich diese Entwicklungen zweifellos in den Regalen der Supermärkte bemerkbar machen werden.

Die Rinderhaltung – wozu auch die Milchproduktion gehört – ist der bedeutendste Erwerbszweig der Luxemburger Landwirtschaft

Die Rinderhaltung – wozu auch die Milchproduktion gehört – ist der bedeutendste Erwerbszweig der Luxemburger Landwirtschaft Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Frostige Temperaturen im März und ein relativ warmer April. Haben die starken Temperaturschwankungen Auswirkungen auf die diesjährige Ernte von Luxemburgs Landwirten? Das hiesige Landwirtschaftsministerium sagte vergangene Woche auf Tageblatt-Nachfrage, es sei „noch zu früh, um etwaige Schlussfolgerungen hinsichtlich wetterbedingte Schäden und Ernteausfälle zu ziehen“. Es sei allerdings möglich, dass verschiedene Steinobstarten im frühen Blütestadium und die Rapskulturen unter dem Frost gelitten haben. Es hätten aber noch keine Reben getrieben und darum gäbe es keine Schäden im Weinbau, so das Ministerium.

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