EU-Gipfel

Frieden zu Trump: Wer Handelskrieg will, kriegt ihn 

US-Präsident Trump droht mit Zöllen, auch gegen die EU. In Brüssel gibt man sich verhandlungsbereit, aber gleichzeitig auch kämpferisch. Besonders Luxemburgs Premier Frieden teilt aus. 

Frieden am Montag beim EU-Gipfel in Brüssel

Frieden am Montag beim EU-Gipfel in Brüssel Foto: Ansgar Haase/dpa

Luxemburgs Premierminister Luc Frieden hat sich mit Blick auf die Handelszölle der USA kämpferisch gezeigt. „Wir sind nicht schwächer als die Vereinigten Staaten von Amerika. Wenn jemand einen Handelskrieg will, dann kriegt er ihn“, sagte Frieden bei einem EU-Gipfeltreffen in Brüssel am Montag. Er betonte aber zugleich, man müsse dafür sorgen, dass es gute transatlantische Beziehungen gebe. „Handelskonflikte sind immer schlecht“, sagte Frieden.

„Wir sollten uns nicht jetzt bei jeder Entscheidung des amerikanischen Präsidenten sofort aufregen“, sagte Frieden. Europa sei derzeit nicht von Sonderzöllen betroffen. US-Präsident Donald Trump hatte weitreichende Zölle auf Waren aus Kanada, Mexiko und China verhängt. Auch der EU drohte er damit. 

Finnlands Ministerpräsident äußerte sich etwas zurückhaltender. Auf Trump angesprochen, sagte Petteri Orpo: „Wir sind darauf vorbereitet.“ Es müsse mit Trump verhandelt werden. „Ich werde keinen Krieg beginnen. Ich möchte Verhandlungen beginnen“, so Orpo.

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