Staatsfinanzen
Etwas mehr Ausgaben als Einnahmen: Minister Roth präsentiert Zahlen für das erste Halbjahr 2025
Die Schere geht wieder auf – der Zentralstaat verzeichnet im ersten Halbjahr wieder mehr Ausgaben als Einnahmen. Finanzminister Roth gibt sich dennoch zufrieden.
Den Kurs halten, das hatte Finanzminister Gilles Roth schon bei der Präsentation des Budgets für 2025 versprochen Foto: Editpress/Julien Garroy
Die Luxemburger Staatsfinanzen rutschen wieder leicht ins Minus. Der Saldo des Zentralstaats beläuft sich nach dem ersten Halbjahr 2025 auf -111 Millionen Euro. „Wir bleiben auf Kurs.“ Mit diesen Worten kommentiert Finanzminister Gilles Roth (CSV) die finanzielle Lage. „Unsere Finanzen bleiben trotz Unsicherheiten solide. Unserem Land geht es gut. Unserer Wirtschaft und unserem Finanzplatz ebenfalls.“ Der Grund für Roths Optimismus sind die steigenden Einnahmen auf der Ebene der Zentralverwaltung. Die beliefen sich im ersten Halbjahr 2025 auf 14,8 Milliarden Euro, was einem Anstieg von zweieinhalb Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr entspricht. Gestiegen sind jedoch auch die Ausgaben: 14,9 Milliarden Euro, ein Plus von 965 Millionen Euro (beinahe sieben Prozent) im Vergleich zum ersten Halbjahr 2024. Die Schere, die sich im ersten Quartal geschlossen hat, öffnet sich wieder.