Caritas

Ehemaliger Operationsdirektor Brassel belastet Verwaltungsratsvize Bouché in 100,7-Podcast

Ex-Caritas-Manager Tom Brassel erhebt brisante Vorwürfe: Der Vizepräsident des Verwaltungsrats, Pit Bouché, sei frühzeitig über die millionenschweren Kreditlinien informiert gewesen – und das nicht nur beiläufig.

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Symbolbild Foto: Editpress/Julien Garroy

In der dritten Folge des Investigativ-Podcasts Carambolage des öffentlich-rechtlichen Radios 100,7 behauptet der ehemalige Operationsdirektor der Caritas, Tom Brassel, der Vizepräsident des Verwaltungsrats, Pit Bouché, hätte von den großen Kreditlinien der Caritas gewusst. Er selbst habe Bouché demnach am 6. Juni 2024 über diese Kredite informiert. Ende Juni hätten die beiden auch nochmal „beim Mittagessen“ darüber gesprochen. Bouché wollte sich laut 100,7 auf Nachfrage nicht äußern.

Brassel gibt an, er habe die Kreditlinien im Juni selbst unterschrieben, weil die angeklagte Finanzdirektorin ihn darum gebeten habe – sie hätte ihm gesagt, dies diene der Sicherung der Liquidität. Er habe nicht gewusst, dass die Konten zu dem Zeitpunkt bereits tief im Minus waren.

Brassel wird am Mittwoch von der Caritas-Spezialkommission in der Chamber aussagen.(hat)

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