Datenleck
Dokumente aus Luxemburger Verwaltung gelangen erneut an die Öffentlichkeit – diesmal Justiz betroffen
Die Justizverwaltung teilt am Dienstagmorgen in einer Pressemitteilung mit, dass vertrauliche Dokumente an die Öffentlichkeit gelangt sind. Die Server des Staates seien nicht gehackt worden, ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.
Wie die vertraulichen Dokumente an die Öffentlichkeit gelangt sind, ist derzeit noch unklar Symbolbild: AFP/Haidar Hamdani
Erneut sind vertrauliche Daten einer Luxemburger Verwaltung an die Öffentlichkeit gelangt; diesmal ist die Justiz betroffen. Es könne ausgeschlossen werden, dass sich jemand unerlaubt Zugang zu den Servern der Justizverwaltung oder des Staates – in diesem Fall denen des Zentrums für Informationstechnologien – verschafft habe, teilt die Presseabteilung der Justiz mit.
Die geleakten Daten – die neuesten stammen aus dem Jahr 2015 – konnten laut Pressemitteilung bereits einem bestimmten Arbeitsplatz in einer Dienststelle zugewiesen werden. Wie die Dokumente an die Öffentlichkeit gelangt sind, sei derzeit noch unklar. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.