Corona-Krise
Die „Stëmm“ verteilt Essen im Freien
Ein Virus kümmert sich nicht um den sozialen Status eines Menschen. Egal ob arm oder reich, jeder kann sich infizieren. Eine der Vorgaben von der Regierung, um das Virus einzudämmen, ist, zu Hause zu bleiben. Doch was tun, wenn man kein Zuhause hat? In Luxemburg können Bedürftige und Obdachlose die Einrichtungen der „Stëmm vun der Strooss“ oder der „Wanteraktioun“ nutzen. Wegen der Coronakrise funktionieren diese Einrichtungen mittlerweile jedoch nur noch eingeschränkt.
Die Gerichte werden in Schalen ausgegeben und müssen im Freien verzehrt werden Foto: Stëmm vun der Strooss
Premierminister Xavier Bettel (DP) sicherte gestern auf der Pressekonferenz auch den Menschen am Rande der Gesellschaft Hilfe zu. „Wenn Obdachlose oder Hilfsbedürftige die typischen Symptome von Corona aufweisen, dann wird ihnen auch geholfen. Doch auch sie sollen in dieser Zeit ihre sozialen Kontakte auf ein Minimum reduzieren, damit das Virus eingedämmt werden kann“, so der Premier.