Armee und Polizei
Dachverband SPFP warnt vor Sicherheitsproblem für Luxemburg
Ein Demonstrationsgesetz, das keine Fragen offen lässt, eine Anpassung der Risikoprämien, das Einhalten der Arbeitszeitregelungen und mehr Respekt gegenüber den Vertretern der öffentlichen Macht: So lässt sich der Forderungskatalog des Gewerkschaftssyndikats SPFP zusammenfassen, das gestern zur Delegiertenversammlung nach Bartringen eingeladen hatte. In brenzligen Situationen seien Polizisten und Soldaten stets bereit, ihren Kopf hinzuhalten. Nun sei es aber an der Zeit, dass sie auch die Wertschätzung erfahren, die ihnen gebührt.
SPFP-Präsident Pascal Ricquier warnte gleich mehrmals vor einem Sicherheitsproblem für Luxemburg, sollte die Politik nicht bald handeln Foto: Editpress/Didier Sylvestre
In Krisenzeiten ist die öffentliche Macht eines Landes besonders gefordert. Das sei die Mission und dafür habe man sich auch engagiert, unterstrich Pascal Ricquier. „Wir stellen unseren Mann oder unsere Frau, wenn die Sicherheit des Landes in Gefahr ist oder wenn wir anderen Ländern unter die Arme greifen müssen“, so der Präsident des „Syndicat professionnel de la force publique“ (SPFP). „Doch was tut die Regierung für die Leute, die permanent ihren Kopf hinhalten?“