Autor reagiert auf Twitter

Corinne Cahen und der „Spiegel“-Text „Jesus hätte Oma nicht besucht“ 

Familienministerin Corinne Cahen ruft die Menschen dazu auf, sich an die sanitären Sicherheitsmaßnahmen zu halten – und zitiert dabei eine Spiegel-Kolumne. Der Autor zeigt sich demütig.

Familienministerin Corinne Cahen ruft für Weihnachten zur Nächstenliebe auf

Familienministerin Corinne Cahen ruft für Weihnachten zur Nächstenliebe auf Foto: Editpress/Tania Feller

In einer Rede in der Abgeordnetenkammer zu den Covid-19 Sicherheitsmaßnahmen zitiert Familienministerin Corinne Cahen den Spiegel-Kolumnisten Christian Stöcker. In dem Text „Jesus hätte Oma nicht besucht“ schreibt der Autor, dass Nächstenliebe zu Weihnachten darin besteht, sich von den Geliebten fernzuhalten.  „Alles daran zu setzen, dass möglichst viele dieser unnötigen, einsamen Tode vermieden werden – was könnte ‚weihnachtlicher‘ sein? Was passt besser zum ‚Fest der Liebe‘ als gelebte Nächstenliebe in dieser Form?“, steht es in der Kolumne. Stöcker ist auf die Rede der Familienministerin aufmerksam geworden und schreibt auf Twitter, er fühle sich geehrt („humbled“), dass Cahen seinen Text zitiert.

„Wir sollten uns alle als asymptomatisch Corona-positiv betrachten“, sagt Cahen in ihrer Rede weiter, „und dann entscheiden, ob wir Kontakt mit unseren Nächsten haben wollen.“

Wenn ich das richtig verstehe, hat @CorinneCahen, luxemburgische Ministerin für Familie und Integration und für die Großregion
im Rahmen einer Rede zu Covid-19 aus dieser Kolumne vorgelesen. https://t.co/s14d9Qgztd

Humbled.

Fröhliche, gesunde Weihnachten allerseits. https://t.co/3vKMJ177Es

— Christian Stöcker (@ChrisStoecker) December 16, 2020

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