Zuglinie 10
CFL bestätigt: Erdrutsch bei Bauarbeiten im Zugtunnel zwischen Kautenbach und Wilwerwiltz
Bei Bauarbeiten im Zugtunnel zwischen Kautenbach und Wilwerwiltz kam es zu einem Erdrutsch. Das hat die CFL gegenüber dem Tageblatt bestätigt. Die Linie war zum Zeitpunkt des Zwischenfalls gesperrt. Niemand wurde verletzt.
Die Erde ist knapp 100 Meter hinter dem Tunneleingang abgerutscht Foto: Editpress/Julien Garroy
Ein Teil der Felsen hinter dem Gewölbe des Schieburg-Eisenbahntunnels zwischen Kautenbach und Wilwerwiltz sei bereits am Samstagvormittag auf einer Länge von vier Metern abgerutscht. Das teilte die CFL am Sonntag mit. Fotos aus dem Inneren des Tunnels zeigen tatsächlich eine großen Haufen Schutt und Steine, die nun die Schienen blockieren.
Der Tunnel ist Teil der Bahnlinie 10, von Luxemburg-Stadt über Ettelbrück nach Gouvy (B). Ein Teil der Strecke ist derzeit wegen Instandsetzungsarbeiten gesperrt. Auch an den Tunneln sollte in diesem Sommer gearbeitet werden. Der Erdrutsch habe sich auf dem von den Wartungsarbeiten betroffenen Teilstück ereignet. Niemand wurde verletzt.
Der Tunnel befindet sich in der Nähe der der Schieburg-Mühle zwischen Kautenbach und Wilwerwiltz Foto: Editpress/Julien Garroy
„Die gesamten Arbeiten finden unter strikter Einhaltung der für diese Art von Baustellen typischen Sicherheitsvorkehrungen statt“, schrieb die CFL am Sonntagnachmittag. Vor den Wartungsarbeiten seien geologische Analysen vorgenommen und Verankerungen eingesetzt worden, um die Stabilität des umgebenden Gesteins zu gewährleisten. „Trotz dieser vorbereitenden Arbeiten kam es zu einem Erdrutsch hinter dem Teil des von den Bauarbeiten betroffenen Gewölbes“, so die CFL. Der Tunnel wurde danach sofort evakuiert.
„Derzeit werden Untersuchungen durchgeführt, um die Gründe hinter diesem Vorfall zu ermitteln“, so die CFL weiter. Die Arbeiten seien bis auf Weiteres unterbrochen und erst nach Analysen sollen sie fortgesetzt werden.
Der Artikel wird laufend aktualisiert.
Wegen der Arbeiten war der Tunnel zum Zeitpunkt des Zwischenfalls nicht in Betrieb Foto: Editpress/Julien Garroy