Analyse

Abrechnung mit dem „inneren Feind“: Trumps Angriff auf Demokratie und Medien

Amerika befindet sich in einem Klima der Paranoia. Das tödliche Attentat auf den rechten Aktivisten Charlie Kirk hat eine neue Phase in der Zerstörungsattacke auf die US-Demokratie eingeläutet. Besonnene Stimmen gibt es noch, aber sie werden kaum vernommen. Eine Analyse.

Nicht die einzige US-Fahne bei der Trauerfeier für Charlie Kirk in Glendale im Bundesstaat Arizona am vergangenen Sonntag 

Nicht die einzige US-Fahne bei der Trauerfeier für Charlie Kirk in Glendale im Bundesstaat Arizona am vergangenen Sonntag  Foto: Andrew Caballero-Reynolds/AFP

Donald Trump überlässt kaum etwas dem Zufall. Noch acht Monate nach seiner Rückkehr ins Weiße Haus wirkt seine Amtsführung wie eine fortwährende Machtergreifung. Dazu gehört, dass er die US-Streitkräfte im Inneren einsetzt. Von Meinungs- und Versammlungsfreiheit sowie von Demokratie und Verfassungsrechten ist dabei keine Rede. Vielmehr zelebriert sich der Präsident als Alleinherrscher, als Führer. Seine innenpolitischen Gegner betrachtet er als innere Feinde. Er will mit ihnen abrechnen. Bei der Trauerfeier für Charlie Kirk gab er zu verstehen: „Ich hasse meinen Gegner. Ich will nicht das Beste für sie.“

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